TvdH feiert Arbeitssieg gegen Nienburg und ein Comeback – Mini-Debüt für Nachwuchsspieler

Geglänzt hat der TvdH Oldenburg am Samstagabendnicht. Und dennoch durften sich die Haarentorer über einen 25:19-Erfolg gegen die HSG Nienburg freuen, den Trainer Lukas Brötje hinterher als „Arbeitssieg“ bezeichnete. Erstmals mit dabei war auch ein junges TvdH-Gesicht der Zukunft…

Der ratternde Kopf

Vor allem offensiv erwischte der TvdH einen durchwachsenen Start in die Partie. Zwar erspielten sich die Oldenburger früh direkt vier Abschlüsse, davon drei freie Würfe, doch im Tor landete keiner von ihnen. Obwohl die Gastgeber defensiv gleichzeitig sehr kompakt standen, lagen sie wegen der erneut fehlenden Effizienz folglich zunächst mit 0:2 hinten (4.). „So wird es natürlich schwierig“, gibt Lukas Brötje zu und erinnert an die vorausgegangene 22:31-Pleite beim SV Beckdorf: „Wenn du aus einem Spiel kommst, in dem du das erste Mal in dieser Saison eine Reise bekommen hast, enttäuscht bist und man auch über die Effektivität gesprochen hat, dann fängt der Kopf an zu rattern.“

Der fehlende Fluss

Folglich dauerte es, bis sich der Tabellenvierte (21:13), der mit einem Spiel mehr in der Tabelle wieder am SV Beckdorf (20:12) vorbeigezogen ist, gegen den Vorletzten aus Nienburg (8:26) ins Spiel hineinarbeitete. Brötje: „Nienburg hat es gut gemacht, sie haben aufopferungsvoll gekämpft und alles auf der Platte gelassen, was sie hatten.“ So dauerte es bis zur 13. Minute, ehe der TvdH erstmals in Führung ging. Doch auch nach jenem 5:4 blieben die Gäste dran und konnten selbst noch zwei Mal vorlegen. „Es kamen ein paar Dinge zusammen, die das Spiel erschwert haben“, erklärt Brötje und zählt auf: „Wir sind nie in einen Fluss gekommen, hatten immer wieder freie Fehlwürfe und in der ersten Halbzeit zwei Zeitstrafen, Nienburg dagegen keine.“

Die verlässliche Defensive

Trotzdem setzte sich der TvdH in den Schlussminuten des ersten Durchgangs auf 13:9 ab, woran auch Comebacker Aydrian Dröge (zwei Tore), der erstmals nach seiner Knieverletzung aus dem Herbst 2024 wieder auf der Platte stand, seinen Anteil hatte. Die Oldenburger verpassten es dann aber, sich ein komfortables Polster herauszuspielen. Statt die Führung auszubauen ging es letztlich „nur“ mit einem 13:10 in die Kabine. Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Hausherren weitere Chancen ungenutzt, Nienburg glich so erst zum 13:13 aus (37.) und kam auch nach dem Oldenburger 16:13 (41.) erneut zum Ausgleich – 18:18 (48.). Und dennoch: „Ich hatte nie das Gefühl, dass wir das Spiel verlieren können“, sagt Brötje. Aufgrund einer starken Schlussphase sollte er recht behalten. So warfen die Nienburger in den letzten zehn Minuten kein einziges Tor mehr, wodurch der TvdH von 19:18 auf 25:19 davonzog.

Das verpasste Debüt

„Das war top und unser Keeper Jannik Rohde war wieder brutal stark“, lobt Brötje seinen Siebenmeter-Killer (4/6 gehalten) und gibt zu: „Ich glaube schon, dass Nienburg auch ein bisschen müde war. Wir konnten dagegen gut durchwechseln.“ Dabei hätte der Trainer sogar noch mehr rotieren wollen, verzichtete aufgrund des lange Zeit engen Spiels aber darauf. Jugendspieler Mats Christalle, der in der kommenden Saison fest zum Regionalliga-Team gehören wird, durfte so zwar sein Kader-, nicht aber sein Pflichtspiel-Debüt feiern. Dennoch freut sich Brötje bereits jetzt auf die Zukunft mit dem jungen Mittelmann aus Rastede, der die gesamte TvdH-Jugend durchlaufen ist: „Er ist fleißig, ehrgeizig und ein ganz schneller Spieler, der viel in die Tiefe geht. Er passt gut zu dem Spielstil, den ich gerne haben möchte“, beschreibt Brötje den Nachwuchs-Akteur und führt aus: „Mats ist sehr mutig für sein Alter und hat keine Angst. Aber natürlich muss er körperlich noch drauflegen.“ (tos)

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