Abwehrbollwerk beschert TvdH besonderen Sieg gegen Schaumburg

Lange Zeit hatte der TvdH Oldenburg zurückgelegen, wieder hatte man sich das Leben selbst schwer gemacht – und dennoch reichte es am Ende in der Kleinen EWE-Arena auf beeindruckende Weise zu einem 24:22-Sieg gegen die HSG Schaumburg. Eine Sache freute Trainer Lukas Brötje dabei ganz besonders.

Die Prägung

„Wir haben Schaumburg bei 22 Toren gehalten. So wenig haben sie nie gemacht“, nennt Brötje den Schlüssel zum Sieg. Dass es nicht unbedingt das von der HSG forcierte „High-Scoring-Game“ werden würde, hatte sich dank der starken Oldenburger Abwehr bereits früh abgezeichnet. „Unsere Defensive hat das Spiel stark geprägt, die 6:0-Abwehr war brutal stark“, lobt Brötje: „Schaumburg hatte im Sechs-gegen-sechs keine Lösungen.“

Das Rekordhoch

Hinterherlaufen musste der TvdH dennoch erst einmal. Auf das 0:2 (2.) und 2:4 (11.) folgte zwar jeweils der Ausgleich, bis zur ersten TvdH-Führung dauerte es aber fast 24 Minuten – und nach jenem 10:9 setzte es dann auch noch einen 0:4-Lauf, woraus letztlich ein 10:13-Rückstand zur Pause resultierte. „Wir haben uns im Angriff ganz schwergetan und schlecht die Vorgaben umgesetzt. Deshalb kam kein Flow auf“, bemängelt Brötje und legt schonungslos eine eigene Spiel-Statistik offen: „Das mündete in einem Rekordhoch von 19 Ballverlusten.“

Die Umstellung

Nach dem Seitenwechsel gelang dank einer taktischen Umstellung aber schnell der Ausgleich zum 15:15 (40.). „Wir haben mit einem zweiten Kreisläufer gespielt, um die offensive Abwehr ein bisschen nach hinten zu drängen“, erklärt Brötje seinen erfolgreichen Kniff: „Dann haben wir schnell Lösungen gefunden.“ Trotzdem mussten die Oldenburger zunächst weiterhin Antworten auf Schaumburger Treffer liefern, ehe sie selbst auf 20:19 stellten (51.).

Die Eigenschaft

Die kurzzeitige Führung drehte sich durch einen 0:3-Lauf aber schnell wieder in einen 20:22-Rückstand (55.). Dann aber hielt das Oldenburger Abwehrbollwerk bis zum Schluss – und vorne sorgten vier TvdH-Treffer für den umjubelten 24:22-Sieg. Glücklich ist Brötje vor allem, „weil wir trotz Widrigkeiten, fehlenden Spielflusses und Rückständen drangeblieben sind und in der Crunchtime mit einem 4:0-Lauf das Spiel gewonnen haben“, so der Trainer, der betont: „Das ist eine Eigenschaft, die wir bisher nicht hatten. Da haben wir uns stabilisiert.“

Die Seltenheit

Besonders gemacht hat das Spiel wieder einmal die Atmosphäre vor rund 1.000 Zuschauern in der Kleinen EWE Arena. Brötje: „Es war wie immer etwas Beeindruckendes. Das findet man nirgends in der Regionalliga und selbst in der vierten Liga nur selten.“ Erfreulicher Nebeneffekt: Weil der Sechstplatzierte MTV Vorsfelde (24:20 Punkte) in Burgdorf verlor (31:42), haben die Oldenburger ihren fünften Tabellenplatz (26:18) nicht nur gegenüber der HSG Schaumburg (23:21) gefestigt. (tos)

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