Trotz guter Leistung: TvdH kassiert ärgerliche Niederlage bei Meister Burgdorf 

Viel hat nicht gefehlt und der TvdH Oldenburg hätte auch zum zweiten Mal in dieser Saison den TSV Burgdorf II geschlagen, am Ende setzte es aber doch eine 25:29-Niederlage, nach der die Hausherren den Aufstieg und Meistertitel in der Regionalliga feiern konnten. Der TvdH steht stattdessen nun vor einem spannenden Vierkampf im Saisonfinale.

Dabei hatte es am Samstagabend zwischenzeitlich so ausgesehen, als würden die Oldenburger ihren vierten Tabellenplatz (29:21 Punkte) vor dem letzten Saisonspiel gegen Alfeld zementieren. So gingen die Gäste nicht nur mehrfach im ersten Durchgang mit zwei Toren in Führung, sondern lagen seit dem 2:1 (4.) bis zur Halbzeit stets vorne. In die Pause ging es dann mit einer 13:10-Führung. „In der ersten Halbzeit hatten wir sie echt im Griff und waren definitiv das stärkere Team“, lobt Brötje.

Nach dem Seitenwechsel wendete sich dann aber das Blatt. Nach dem 15:12 für den TvdH (36.) sorgte ein schneller 4:0-Lauf der Burgdorfer für den ersten Oldenburger Rückstand der Partie – 15:16 (40.). „Sie sind mit sehr, sehr hoher Energie rausgekommen und wir haben uns anders als in der ersten Halbzeit nicht mehr so an die Absprachen gehalten“, erklärt Brötje. Bitter zudem: eine doppelte Zwei-Minuten-Strafe (36./37.), deren Entstehung der Trainer nicht nachvollziehen konnte: „Das Schiedsgericht hat einen Wechselfehler gepfiffen, aber der Spieler, der ihn begangen haben soll, saß neben mir auf der Bank. Die Schiris haben es selbst nicht gesehen, mussten dann aber scheinbar aufs Schiedsgericht hören“, erklärt Brötje und hadert: „Das find ich schwierig, weil es definitiv kein Wechselfehler war.“

In einem in der Folge sehr knappen Spiel konnte der TvdH mehrmals noch ausgleichen und führte bei Anbruch der Schlussviertelstunde sogar mit 21:19 (46.), doch nach dem Gegentreffer zum 22:23 (50.) gaben die Burgdorfer den Ton vor. „Hinten raus haben wir zu viele Fehler gemacht und schlechte Entscheidungen getroffen“, erklärt Brötje, der keinen Ausgleichstreffer mehr bejubeln durfte. Stattdessen setzten sich die Gastgeber in den Schlussminuten weiter – und letztlich auf 29:25 – ab. „Es war ein verdienter Sieg, aber die Höhe des Ergebnisses ist unverhältnismäßig“, sagt Brötje und hält fest: „Es war ein starkes Spiel von uns, in dem am Ende Kleinigkeiten entschieden haben.“

Die Tatsache, dass der TvdH der individuell starken Burgdorfer Mannschaft wie schon beim Hinspielsieg (29:25) lange das Leben schwer gemacht hatte, ließ Brötje letztlich ein bittersüßes Fazit ziehen: „Man denkt, man hat ein gutes Spiel gemacht, hat in der ersten Halbzeit sogar mit drei geführt und war dominant. Am Ende steht man halt trotzdem mit Nichts da, das ist ärgerlich. Es hätte gut und gerne auch anders ausgehen können.“ Mit dem Ergebnis gehen die Oldenburger nun einen Zähler vor dem Trio SV Beckdorf, HSG Schaumburg und MTV Vorsfelde (alle 28:22) in den letzten Spieltag. Sollte der TvdH gegen die noch abstiegsbedrohten Alfelder gewinnen, hätte man das Saisonziel (Top-Fünf-Platzierung) also definitiv erreicht. (tos)

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