Es geht wieder los für den TvdH Oldenburg. Am Samstag (19 Uhr) sind die Haarentorer auswärts bei der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg zu Gast. Warum das Duell mit dem Regionalliga-Schlusslicht zur Herausforderung wird und wie der TvdH das Jahr 2026 angeht.
Das Auftaktprogramm
Mit Zwei Auswärtsspielen startet der TvdH Oldenburg nach der kurzen Winterpause ins Jahr 2026. Angesichts der bisher mageren Ausbeute in der Fremde (nur zwei Siege aus sieben Spielen) hätte es also durchaus ein angenehmeres Auftaktprogramm geben können. Trainer Lukas Brötje schaut deshalb „gespannt“ auf die anstehende Partie bei der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg sowie auf das folgende Duell beim Tabellennachbarn SV Beckdorf. „Das sind schwere Auswärtsspiele. Unser Ziel ist es, Konstanz in diese Spiele reinzukriegen“, sagt Brötje – frei nach dem Motto: „neues Jahr, neues Glück.“
Der Re-Start
Sorgen macht sich der Trainer dabei keine, zumal seine Mannschaft in der Pause vorbildlich gearbeitet hat: „Die Jungs sind fleißig gewesen und haben ihre Pläne gut umgesetzt. Wir hatten einen guten Start und trainieren schön intensiv.“ Trüben soll das auch die „unglückliche Terminierung“ nicht. Da das erste Januarwochenende direkt nach Neujahr kam und standardmäßig am zweiten Wochenende der Spielbetrieb wieder startet, gab es noch nicht allzu viele Trainingstage. „Normalerweise hat man ein paar Tage mehr Zeit“, sagt Brötje und fügt an: „Zudem mussten mein Co-Trainer Bela Rußler und ich zu einer Fortbildung, sodass wir für eine klassische Vorbereitung zu spät starten konnten. Aber“, sagt Brötje: „Das kann man verkraften.“
Die Ziele
Aufgrund der knappen Zeit soll daher erst nach dem Spiel gegen die Bookholzberger, wenn der TvdH 13 spielfreie Tage hat, über Ziele gesprochen werden. „Wir haben nächste Woche mehr Ruhe und werden dann nochmal über individuelle Zielsetzungen sprechen“, verrät Brötje und erinnert: „Ansonsten steht die Zielsetzung vom Verein ganz klar, dass wir uns besser platzieren wollen als letztes Jahr.“ Diesbezüglich ist der Tabellenvierte (17:11Punkte, Sechster in der Vorsaison) aktuell auf Kurs. Damit das so bleibt, soll gegen Schlusslicht Güppenbühren/Bookholzberg (3:25) der erste Auswärtssieg seit zwei Monaten (damals gegen die HSG Schaumburg) eingetütet werden.
Die Gefahr
Dass die Oldenburger als Favorit in das Duell beim Aufsteiger gehen, „lässt sich nicht abstreiten“, sagt Brötje und fordert: „Dementsprechend müssen wir die Rolle annehmen und dominant auftreten.“ Von einem Selbstläufer spricht er dabei keineswegs: „Es wird unangenehm. Sie stecken unten im Tabellenkeller und werden alles probieren, weil sie nichts zu verlieren haben. Die größte Gefahr ist deshalb ihre Unberechenbarkeit.“ Aus diesem Grund fordert der Coach einmal mehr: „Wir müssen Ruhe bewahren und unser Spiel spielen.“ (tos)